Montag, 19. August 2013

Dampfkapelle goes online

Liebes Team,

um unsere Kommunikation zu erleichtern, möchte ich mal das Format des Bloggens erproben. Die erste verfügbare Information ist das Protokoll zu unserem Mannschaftsabend.

Liebe Dampfkapelle,

vielen Dank für Eure zahlreiche Teilnahme an unserem Mannschaftsabend am vergangenen Dienstag. Wie versprochen schicke ich Euch eine kurze Zusammenfassung der Themen, die wir besprochen haben.

1.      Die Mannschaftsführung

Dickus und Thomas haben schon vor einem Jahr angekündigt, dass sie in diesem Sommer ihre Ämter aufgeben wollen. Nun war es soweit. Beide haben die Mannschaft über viele Jahre geführt: bei Thomas waren es zehn Jahre, bei Dickus sicher noch ein paar mehr. Die meiste Arbeit bleibt ungesehen. Am Ende stehen eine Mannschaft und ein Gegner auf dem Platz, aber wie es dazu kam, war für uns Mitspielende kaum erkennbar. Vielen Dank also an Dickus und Thomas für die unendliche Geduld, die sie mit uns aufgebracht haben, den Nachdruck, mit dem sie uns zum Mittun aufgefordert haben und die verborgene Diplomatie, mit der sie ständigen Kontakt zu den Mannschaftsführern der anderen Teams unterhalten haben. Unser pauschaler und ganz besonderer Dank geht an Dich, lieber Dickus, für die Führung unserer Mannschaftskasse. Es handelt sich um eine Wunderkasse: Wir zahlen nie ein, aber unsere Rechnungen am Tresen sind immer beglichen. Und für unsere Weihnachtsfeiern hast Du auch heimlich bezahlt. Das muss ja jedenfalls mal gesagt werden. Danke!

Die Führung der Mannschaft habt Ihr Hannes und mir zu gleichen Teilen übertragen. Hannes wird sich um die sportliche Seite kümmern, also Training anbieten und die Mannschaft aufzufüllen versuchen, wenn sich Lücken abzeichnen. Ich verabrede Spiele und lade dazu ein.

2.      Die Mannschaft

Zuletzt mussten wir ein Spiel absagen und haben zwei Spiele hoch verloren. Deshalb haben wir darüber beraten, wie wir eine konstant quantitativ und qualitativ wettbewerbsfähige Mannschaft auf den Platz bekommen. Die Diskussion war von den aktuellen Ergebnissen getrieben. Blickt man aber auf das Jahr 2012 zurück, lässt sich kein grundsätzliches Problem erkennen. Grundsätzlich verhält es sich so, dass nicht nur wir ein Nachwuchsproblem haben: Einige Mannschaften, gegen die wir viele Jahre gespielt haben, nehmen am Spielbetrieb gar nicht mehr teil. Bei uns im Club hat der Sportplatzverein ein ähnlich gelagertes Thema.

Wir verfolgen das Ziel, unsere Traditionen auch in Zukunft erhalten zu können: Jeden Samstag ein Spiel, eine gepflegte dritte Halbzeit und keine Liga, in der es um Punkte geht.

Ganz praktisch haben wir uns vorgenommen, die Frage des spielenden Kaders zu einem früheren Zeitpunkt in der Woche geklärt zu haben; so bleibt uns mehr Luft, nach Ergänzungsspielern Ausschau zu halten.

3.      Die Kommunikation

Wir haben die Frage erörtert, wie wir in Zukunft zu unseren Spielen einladen wollen. Dickus hat darauf verwiesen, dass zu seiner Zeit, als er noch jeden persönlich angerufen hat, die Mannschaft immer voll war. Thomas hat ergänzt, dass die Versendung von Mails auch immer gut funktioniert habe. Ich wünsche mir ein Verfahren, dass Hannes und mich nicht zum ständigen Nachfassen zwingt; dafür fehlt uns etwas die Zeit.

Bevor wir uns möglicherweise dem „Klipper Teamsystem“ nähern (für das Kenntnisse und Zugangsdaten gebraucht werden, die ich Euch nur schrittweise zumuten möchte), nutzen wir „Doodle“ für den Rücklauf Eurer Zu- oder Absagen. Bitte sagt immer auch ab; das macht die Organisation leichter.

4.      Außersportliche Aktivitäten

Am 24./25. August wird die größte Veränderung unsere Club-Anlage seit den 90ger Jahren Wirklichkeit: Der zweite Kunstrasen wird eröffnet. Es ist für uns einfache Mitglieder kaum nachvollziehbar, welchen Aufwand unser Mannschaftsmitglied Ingo investiert hat, um die notwendigen Rahmenbedingungen für die Entstehung dieses Platzes zu schaffen. In gleicher Weise hat sich Markus engagiert, der das Projekt im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit geplant hat und bis heute begleitet. Ihr dürft beide drücken und ihnen persönlich danken, wenn das Projekt mit der Eröffnung sein glückliches Ende gefunden hat.

Am 26. Oktober feiern wir das 125jährige Bestehen unseres Clubs. Das ist ein sehr besonderes Ereignis. Es gibt nicht viele Clubs oder Vereine, die dieses Alter erreicht haben. Solltet Ihr es noch nicht gemacht haben, kauft Euch noch schnell eine Karte für den feierlichen Jubiläums-Ball. Die letzten beiden Bälle waren ein grandioser Erfolg.

Immer am letzten Freitag vor Weihnachten findet die Klipper-Weihnachtsfeier statt. Wir wollen in diesem Jahr einen Dampfkapellen-Tisch haben. Notiert den Termin bitte schon mal in Euren Kalendern. Um den Dezember von weiteren Club-Terminen freizuhalten, rege ich an, auf unser weihnachtliches Treffen im privaten Kreis zu verzichten und alles Weihnachtliche im Rahmen der Club-Feier abzuhandeln.

5.      Technik, Taktik, Kondition

In den letzten Jahren haben wir uns einiges darauf eingebildet, dass wir zwar älter, aber nicht schlechter werden. Das ging deshalb gut, weil wir gemeinsam älter geworden sind: wir in unserer Mannschaft, aber auch unsere Gegner. Jetzt verjüngen sich unsere Gegner, und wir sehen manchmal ganz schön alt aus.

Jünger werden wir nicht mehr, aber wir haben die Chance, uns physisch in eine bessere Verfassung zu bringen. Hannes bietet zu diesem Zweck Training an. Immer montags, von 20.30 bis 22.00 Uhr.

Das ist die Trainingszeit der Rennsemmeln und Senkrechtstarter. Seien wir ehrlich: Wir fanden uns immer schon ein bisschen besser. Elternhockey? Ohne uns. Wenn man aber die Leistungskurven übereinanderlegt, dann stellt man fest, dass sie sich gerade schneiden: Die Elternhockeyspieler haben ein sehr ordentliches Niveau erreicht – von unten kommend. Wir haben dieses Niveau nun auch erreicht. Fazit: Wir fallen im Montags-Training nicht besonders auf, können uns also guten Gewissens ab und an dorthin trauen. Auf geht’s.


Das waren die wesentlichen besprochenen Themen. Ich freue mich auf das zweite Halbjahr, das mehr und bessere Spiele als das erste Halbjahr bringen wird. Wenn nicht, wenn wir also wieder verlieren, dann … dann ist es auch nicht so schlimm.

Viele Grüße

Stephan