um unsere Kommunikation zu erleichtern, möchte ich mal das Format des Bloggens erproben. Die erste verfügbare Information ist das Protokoll zu unserem Mannschaftsabend.
Liebe Dampfkapelle,
vielen Dank für Eure zahlreiche Teilnahme an
unserem Mannschaftsabend am vergangenen Dienstag. Wie versprochen
schicke ich Euch eine kurze Zusammenfassung der Themen, die wir
besprochen haben.
Dickus und Thomas haben schon vor einem Jahr
angekündigt, dass sie in diesem Sommer ihre Ämter aufgeben wollen. Nun
war es soweit. Beide haben die Mannschaft über viele Jahre geführt: bei
Thomas waren es zehn Jahre, bei Dickus sicher noch
ein paar mehr. Die meiste Arbeit bleibt ungesehen. Am Ende stehen eine
Mannschaft und ein Gegner auf dem Platz, aber wie es dazu kam, war für
uns Mitspielende kaum erkennbar. Vielen Dank also an Dickus und Thomas
für die unendliche Geduld, die sie mit uns
aufgebracht haben, den Nachdruck, mit dem sie uns zum Mittun
aufgefordert haben und die verborgene Diplomatie, mit der sie ständigen
Kontakt zu den Mannschaftsführern der anderen Teams unterhalten haben.
Unser pauschaler und ganz besonderer Dank geht an Dich,
lieber Dickus, für die Führung unserer Mannschaftskasse. Es handelt
sich um eine Wunderkasse: Wir zahlen nie ein, aber unsere Rechnungen am
Tresen sind immer beglichen. Und für unsere Weihnachtsfeiern hast Du
auch heimlich bezahlt. Das muss ja jedenfalls mal
gesagt werden. Danke!
Die Führung der Mannschaft habt Ihr Hannes und mir
zu gleichen Teilen übertragen. Hannes wird sich um die sportliche Seite
kümmern, also Training anbieten und die Mannschaft aufzufüllen
versuchen, wenn sich Lücken abzeichnen. Ich verabrede
Spiele und lade dazu ein.
Zuletzt mussten wir ein Spiel absagen und haben
zwei Spiele hoch verloren. Deshalb haben wir darüber beraten, wie wir
eine konstant quantitativ und qualitativ wettbewerbsfähige Mannschaft
auf den Platz bekommen. Die Diskussion war von den
aktuellen Ergebnissen getrieben. Blickt man aber auf das Jahr 2012
zurück, lässt sich kein grundsätzliches Problem erkennen. Grundsätzlich
verhält es sich so, dass nicht nur wir ein Nachwuchsproblem haben:
Einige Mannschaften, gegen die wir viele Jahre gespielt
haben, nehmen am Spielbetrieb gar nicht mehr teil. Bei uns im Club hat
der Sportplatzverein ein ähnlich gelagertes Thema.
Wir verfolgen das Ziel, unsere Traditionen auch in
Zukunft erhalten zu können: Jeden Samstag ein Spiel, eine gepflegte
dritte Halbzeit und keine Liga, in der es um Punkte geht.
Ganz praktisch haben wir uns vorgenommen, die Frage
des spielenden Kaders zu einem früheren Zeitpunkt in der Woche geklärt
zu haben; so bleibt uns mehr Luft, nach Ergänzungsspielern Ausschau zu
halten.
Wir haben die Frage erörtert, wie wir in Zukunft zu
unseren Spielen einladen wollen. Dickus hat darauf verwiesen, dass zu
seiner Zeit, als er noch jeden persönlich angerufen hat, die Mannschaft
immer voll war. Thomas hat ergänzt, dass die
Versendung von Mails auch immer gut funktioniert habe. Ich wünsche mir
ein Verfahren, dass Hannes und mich nicht zum ständigen Nachfassen
zwingt; dafür fehlt uns etwas die Zeit.
Bevor wir uns möglicherweise dem „Klipper
Teamsystem“ nähern (für das Kenntnisse und Zugangsdaten gebraucht
werden, die ich Euch nur schrittweise zumuten möchte), nutzen wir
„Doodle“ für den Rücklauf Eurer Zu- oder Absagen. Bitte sagt immer
auch ab; das macht die Organisation leichter.
Am 24./25. August wird die größte Veränderung
unsere Club-Anlage seit den 90ger Jahren Wirklichkeit: Der zweite
Kunstrasen wird eröffnet. Es ist für uns einfache Mitglieder kaum
nachvollziehbar, welchen Aufwand unser Mannschaftsmitglied
Ingo investiert hat, um die notwendigen Rahmenbedingungen für die
Entstehung dieses Platzes zu schaffen. In gleicher Weise hat sich Markus
engagiert, der das Projekt im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit geplant
hat und bis heute begleitet. Ihr dürft beide drücken
und ihnen persönlich danken, wenn das Projekt mit der Eröffnung sein
glückliches Ende gefunden hat.
Am 26. Oktober feiern wir das 125jährige Bestehen
unseres Clubs. Das ist ein sehr besonderes Ereignis. Es gibt nicht viele
Clubs oder Vereine, die dieses Alter erreicht haben. Solltet Ihr es
noch nicht gemacht haben, kauft Euch noch schnell
eine Karte für den feierlichen Jubiläums-Ball. Die letzten beiden Bälle
waren ein grandioser Erfolg.
Immer am letzten Freitag vor Weihnachten findet die
Klipper-Weihnachtsfeier statt. Wir wollen in diesem Jahr einen
Dampfkapellen-Tisch haben. Notiert den Termin bitte schon mal in Euren
Kalendern. Um den Dezember von weiteren Club-Terminen
freizuhalten, rege ich an, auf unser weihnachtliches Treffen im
privaten Kreis zu verzichten und alles Weihnachtliche im Rahmen der
Club-Feier abzuhandeln.
In den letzten Jahren haben wir uns einiges darauf
eingebildet, dass wir zwar älter, aber nicht schlechter werden. Das ging
deshalb gut, weil wir gemeinsam älter geworden sind: wir in unserer
Mannschaft, aber auch unsere Gegner. Jetzt verjüngen
sich unsere Gegner, und wir sehen manchmal ganz schön alt aus.
Jünger werden wir nicht mehr, aber wir haben die
Chance, uns physisch in eine bessere Verfassung zu bringen. Hannes
bietet zu diesem Zweck Training an. Immer montags, von 20.30 bis 22.00
Uhr.
Das ist die Trainingszeit der Rennsemmeln und
Senkrechtstarter. Seien wir ehrlich: Wir fanden uns immer schon ein
bisschen besser. Elternhockey? Ohne uns. Wenn man aber die
Leistungskurven übereinanderlegt, dann stellt man fest, dass sie
sich gerade schneiden: Die Elternhockeyspieler haben ein sehr
ordentliches Niveau erreicht – von unten kommend. Wir haben dieses
Niveau nun auch erreicht. Fazit: Wir fallen im Montags-Training nicht
besonders auf, können uns also guten Gewissens ab und an
dorthin trauen. Auf geht’s.
Das waren die wesentlichen besprochenen Themen. Ich
freue mich auf das zweite Halbjahr, das mehr und bessere Spiele als das
erste Halbjahr bringen wird. Wenn nicht, wenn wir also wieder
verlieren, dann … dann ist es auch nicht so schlimm.
Viele Grüße